Hier möchten wir euch einige Dinge vorstellen, die euch im Alltag helfen könnten.

Noten und Instrumente anschaffen

Wir alle sind ehrenamtlich unterwegs und bekommen in der Regel kein Geld oder nur wenig. Trotzdem fallen immer wieder Kosten an um ein neues Instrument zu kaufen oder eben das neue Heft, das gerade rausgekommen ist. Um die Ausgaben für Noten und Instrumente in Grenzen zu halten hier eine Liste von möglichen Quellen.

Noten

  1. Austausch mit befreundeten Posaunenchören
  2. Bläserflohmarkt (Kirchturm-Verlag)
    Ein von Ehrenamtlichen in und um Hannover betriebener Austauschplatz für neue und vor allem alte Posaunenchor-Noten (und Singechor-Noten). Man kann alte nicht mehr gespielte Literatur hinsenden und kostengünstig an (gebrauchte) Hefte kommen, die schon viele Jahre vergriffen sind. Der Versand zum Flohmarkt kann über die Posaunenbeauftragte Ulrike Gäbel oder den Förderverein organisiert werden.
  3. medimops
  4. booklooker
  5. musikbeck
  6. gebrauchtnotenbörse
  7. ebay & ebay-kleinanzeigen
  8. Sächsische Posaunenmission

Instrumente

  1. Beim Instrumentenbauer des Vertrauens fragen, ob gebrauchte Instrumente abzugeben sind, die von der Intonation her stimmen und sich in einem brauchbaren Zustand befinden.
  2. gebrauchte-blasinstrumente
  3. musikhaus-geiger
  4. Musikhaus Thomann
  5. Sächsische Posaunenmission

Notendatenbanken

Digitalisierte Notenheft-Bibliotheken, in denen zwar keine Bücher ausleihen kann, dafür aber nach einem bestimmten Lied suchen kann und dann aufgelistet bekommt in welchen Heften Sätze dazu enthalten sind. Dazu findet man jeweils auch gleich Informationen wie Stimmverteilung, Komponist oder die Seite/Nummer.

PCND (PosaunenChorNotenDatenbank)

Größte und umfangreichste Sammlung von Heften und bietet Möglichkeiten komplette Programme damit zu erstellen und speichert dann diese ab, sodass man auch nach Jahren noch nachsehen kann, welche Stücke man wo und wann gespielt hat. Man muss sich nur damit zufrieden geben, dass das Programm schon etwas älter ist und trotz Updates und des Einfügens neuer aktueller Hefte etwas altbacken daher kommt.

BlechWiki

Diese Datenbank ist online verfügbar. Das heißt man kann auch mitten in der Probe nach einem bestimmten Vorspiel suchen das man so sehr mochte aber von dem man nicht mehr weiß in welchem Buch es stand. Die Liste der Hefte ist nicht ganz so lang wie bei der Posaunenchornotendatenbank (PCND)

Noten ausleihen statt kopieren

„Da ist dieses tolle Stück aus dem Heft das wir nicht haben“ – wer hat sich das nicht schonmal gedacht?

Leider ist die Lösung dazu meistens der Kopierer, der ohne weiter darüber nachzudenken, ein paar Abzüge macht – und weil Kopien immer verloren gehen, kommt das Thema jede Probe wieder auf. Dabei ist das nicht erlaubt und es gibt Lösungen!

Man kann Noten bei den Landesposaunenwarten ausleihen. Sie haben auch neue Noten oft als erste und bekommen sie als Arbeitsmittel gestellt. Klar muss man sich mit ihnen abstimmen und nicht immer haben sie alle Hefte da, aber man kann sich einigen.

Auch die Beauftragten im Kirchenkreis sind in der gleichen Lage wie die Landesposaunenwarte und können Noten ausleihen.

Aber was macht man, wenn das nicht klappt?

Selbstständig entscheiden, dass dann nur der Kopierer übrig bleibt, ist nicht die Lösung. Stattdessen sollte man sich informieren, welcher Verlag das entsprechende Heft herausgebracht hat. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Verlage ihre Zustimmung zu Kopien gegen einen kleinen Obolus geben (manchmal nichtmal das). 50 Cent je Kopie ist trotzdem besser als 20 Euro für ein ganzes Buch, wenn man nur ein Stück daraus spielen möchte.

Da in den letzten Jahren vermehrt Tablets zum Einsatz kommen: auch digitale Kopien müssen genehmigt werden!

Chorleiterlehrgang & C-Seminar

Wir haben das große Glück, dass von unserem Posaunendienst ein Angebot bereitgestellt wird, das Amt des Chorleiters kennenzulernen und die notwendigen Fähigkeiten beigebracht zu bekommen. Dazu zählt nicht nur das Dirigat, sondern auch das Planen eines Gottesdienstes, Hinweise zur Ausbildung neuer Bläser und natürlich auch das Hineinschnuppern in die Theorie hinter der Musik.

Dieser Kurs ist komplett freiwillig und es gibt genug Chorleiter, die so einen Kurs nie besucht haben – davon profitiert hätten sie bestimmt trotzdem.

Am Ende gibt es eine Prüfung und anschließend ein Zertifikat, dass man sie erfolgreich bestanden hat – vorausgesetzt man hat sie bestanden. Natürlicha uch vorausgesetzt man möchte die Prüfung überhaupt ablegen. Es gibt auch Teilnehmer, die es nur für sich selbst machen und viel für sich mitnehmen.

Garantiert sind die bestehenden Chorleiter aber froh, wenn sie mal nicht können, dass da eine Person im Chor ist, die die Probe oder auch einen Auftritt leiten kann.

Der Kurs enthält auch einen Lehrgang zu Anfängerausbildung, bei dem man auch selbst viel lernen kann, was man da eigentlich seit Jahren am Instrument macht und wie man es jemand anderem beibringen kann.

Wer von der musikalischen Weiterbildung einfach nicht genug bekommt, für den gibt es auch das C-Seminar – eine Ausbildung zum C-Kantor (kleines Studium).

Förderung fortgeschrittener Jungbläser

JuPoKOS (JugendPosaunenchorKichenkreisOderlandSpree)

Wer Jungbläser ist und gerade auf dem Absprung aus der Anfängergruppe und rein in den Posaunenchor, könnte beim JuPoKOS eine weitere Möglichkeit im Kirchenkreis Oderland Spree finden, Musik zu machen und sich unter Anleitung weiterzuentwickeln.

LandesJugendPosaunenChor

Wer dann aus dem JuPoKOS herauswächst, im Posaunenchor locker mitspielen kann und für hervorragende Musik zuhause übt, kannüberlegen, dem LandesJugendPosaunenChor beizutreten.

Posaunenchor organisieren

Arbeitsteilung – der Chorleiter muss nicht alles alleine machen

  • Notenwart, Kassenwart
  • organisatorischer Chorleiter:
    • Termine in der eigenen Gemeinde organisieren (Absprachen)
    • externe Termine organisieren (Absprachen)
  • Noten & Programme – Arbeitsgruppe
  • musikalischer Chorleiter
  • Organisation der Räumlichkeiten (aufschließen, heizen, …)
  • Nachwuchsarbeit (beim Chorleiterlehrgang ist dazu ein Kurs enthalten, den man auch so besuchen kann)
  • Andachten (kann auch Reihum jede Woche jmd anderes machen)
    • Andachtsheft:
      • Frau Gatzki (hat sich noch nicht zurückgemeldet)
      • posaunendienst@ekbo.de 
      • 030 – 243 44-313
      • Mi. 9 bis 16 Uhr

Notenverwahr-Systeme

  1. Notenhefte durchnummerieren, sodass jedes Pult immer wieder die selbe Nummer bekommt.
    Vorteil: man bekommt seine eigenen Einzeichnungen immer wieder. Wenn ein Heft verschwindet, dann weiß man gleich welche Nummer (wer) es war.
  2. Wenn Noten im Probenraum bleiben, dann Kisten/Beutel anlegen, sodass jeder Pult eine Kiste hat und nicht immer beim Austeilen angemerkt wird, dass man letztes Mal ein anderes Heft hatte. Das spart viel Zeit in der Probe und hilft den Spielern schneller wieder in die Stücke einzutauchen.
  3. Jeder nimmt seine Noten mit nach Hause und ist dafür verantwortlich, dass nichts verloren geht etc. Hat jedoch den Nachteil, dass öfter mal Noten vergessen werden und wenn man ein neues Programm auflegt, vorher alle wissen müssen, was gebraucht wird.
  4. Hinfort mit dem Kopierer. Man erzieht Leute dazu, nicht auf Noten acht zu geben, wenn jede Probe wieder Kopien erstellt und ausgeteilt werden.
  5. Wenn sich jeder selbst darum kümmern muss, dass man die Noten aus dem Schrank holt, dann kann das viel Zeit in der Probe kosten. Leute kommen knapp oder sogar zu spät und es kommt einfach keine Ruhe rein. Stattdessen kann man im Chor auch jemanden bestimmen, der das jede Probe für alle übernimmt.

Hörbeispiele

Keine Vorstellung, wie ein Stück klingen soll ?

Neue Hefte haben oft CDs mit sehr guten Aufnahmen, sodass man vor dem ersten Anspielen eine gute Ahnung hat, in welche Richtung das Stück geht und wie schwer es sein wird. Das ist vor allem hilfreich wenn man rhythmisch unsicher ist und man beim Anhören die Noten mitverfolgt.

  • youtube & spotify
    • Reihe: Töne der Hoffnung
    • Choralfantasien, Niemals war die Nacht so klar
    • Aufnahmen von Posaunenchören und ihren Konzerten
  • teilweise bereitgestellte Aufnahmen (KiTa VI von Christian Syperek)